Industrie investiert stärker im Ausland – Kostendruck erreicht historischen Höchststand
Die deutsche Industrie investiert zunehmend im Ausland, wobei 43 Prozent der Unternehmen für 2026 Auslandsinvestitionen planen, ein Anstieg um 3 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Der Hauptgrund für diese Verlagerungen sind Kosteneinsparungen, die 41 Prozent der Firmen angeben, was den höchsten Wert seit 2003 darstellt. Gleichzeitig sinkt die Investitionsbereitschaft zur Markterschließung, und Unternehmen beabsichtigen, inländische Beschäftigung und Investitionen abzubauen. Die Herausforderungen am Standort Deutschland, wie hohe Energiepreise und lange Genehmigungsverfahren, tragen zur Abwanderung industrieller Wertschöpfung bei.
Quelle: DATEV Steuern Recht