Zahlreiche Hürden behindern das De-Risking von China
Viele mittelständische Unternehmen in Deutschland sind sich der geopolitischen Risiken im Handel mit China bewusst, setzen jedoch weiterhin auf chinesische Zulieferungen aufgrund der wirtschaftlichen Risiken eines Abbruchs langjähriger Geschäftsbeziehungen. Praktische Hürden wie fehlende Alternativen, Kostennachteile und regulatorische Hemmnisse erschweren das De-Risking. Die Politik sollte wirtschaftliche Erwägungen der Unternehmen berücksichtigen und nicht durch Vorgaben eine Diversifizierung erzwingen, da dies die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen könnte. Stattdessen sollten Handelsschranken reduziert und Rohstoffpartnerschaften gefördert werden, um Unternehmen zu unterstützen, ihre Abhängigkeit von China zu verringern.
Quelle: DATEV Steuern Recht