Höhere Inflation durch Preisschock beim Öl trifft weiterhin Familien am stärksten
Die Inflationsrate in Deutschland ist im April auf 2,9 Prozent gestiegen, hauptsächlich aufgrund eines Preisschocks bei Kraftstoffen und Heizöl infolge des Iran-Kriegs. Besonders betroffen sind Familien mit niedrigen und mittleren Einkommen, da sie einen hohen Anteil ihrer Ausgaben für Auto-Kraftstoffe aufbringen müssen. Im Vergleich zu den hohen Inflationsraten nach dem russischen Angriff auf die Ukraine ist die aktuelle Teuerungsdynamik jedoch geringer. Experten warnen, dass eine längere Dauer des Konflikts zu einem größeren Angebotsschock und schwerwiegenderen negativen Auswirkungen auf die Inflation führen könnte.
Quelle: DATEV Steuern Recht